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Tagblatt Online, 21. Februar 2011 01:11:24

Generationen-Treff im Tonstudio

Zoom

Rappen im Tonstudio: Die Zweitklässler mit Rapper Crispy Dee. (Bild: Bild: Alessandro Reho)

Eine zweite Klasse aus Romanshorn hat mit Rapper Crispy Dee einen Song für dessen neues Album «De Clown i mir» aufgenommen. Die Botschaft lautet: Respektvoller Umgang miteinander.

Alessandro reho

Romanshorn. Ein wenig Respekt haben sie schon, die 19 Romanshorner Zweitklässler, als sie endlich im professionellen Tonstudio Sonic Lab stehen. Lange haben sie das Singen der englischen Zeilen mit ihrer Lehrerin geübt.

Heute dürfen die Zweitklässer endlich ihr Können unter Beweis stellen. Mit dem Lommiser Rapper Crispy Dee nehmen sie den Refrain für dessen neuen Song «Generation X» auf.

Der Song «Generation X»

«Alles hat erstaunlich schnell geklappt», sagt Produzent und Studio-Inhaber Andi Jud. Innerhalb von anderthalb Stunden sind die Aufnahmen gemacht. Und den Kindern macht es sichtlich Spass. Als Andi Jud den Schülern den gemischten Song vorspielt, strahlen ihre Gesichter und einige tanzen begeistert mit.

«Ich höre meine Stimme», sagt ein Mädchen voller Freude.

Einer ihrer Klassenkameraden verkündet: «Wenn ich die CD habe, werde ich das Lied jeden Abend hören und mitsingen.»

Unsere Zukunft

Der 19jährige Crispy Dee nimmt sein erstes Studioalbum auf, heissen wird es «De Clown i mir».

Gesellschaftskritisch erzählt er mit seiner Musik Geschichten aus dem Leben. Und das immer mit der Botschaft eines respektvollen Umgangs untereinander. Die Texte sind schweizerdeutsch, die Refrains teilweise in Englisch.

«Im Titel <Generation X> geht es um die Kinder und darum, dass sie die Zukunft dieser Erde sind», sagt der hauptberufliche Krankenpfleger Crispy Dee. «Wir fordern die Erwachsenen darin auf, beim Umgang mit den Kindern ständig daran zu denken.»

Kindern Musik näherbringen

Und dieses Motto setzt der Rapper mit seinem neuen Album selber gleich um. Es sei ihm wichtig gewesen, den Kindern die Musik näherzubringen.

Auch der Produzent Andi Jud, zu dessen Kunden schon namhafte Bands wie «U2» oder «The Black Eyed Peas» gehörten, liegt die Jugend am Herzen. «Wir wollen junge Talente aus der Region fördern, auch wenn sie nicht genug finanzielle Mittel haben», sagt er.

Und vom Können seines jüngsten Ziehsohns Crispy Dee ist Andi Jud überzeugt. «Von ihm wird man in der Schweiz sicherlich noch hören.»





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