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St.Galler Tagblatt, 13. Januar 2012 14:45:00

Hermann Lei in den Fängen der Justiz

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Spielte Blocher die Informationen über Hildebrand zu: Hermann Lei. (Bild: Reto Martin/Archiv)

FRAUENFELD. Der Druck auf den Thurgauer SVP-Kantonsrat Hermann Lei steigt. Er hat der Staatsanwaltschaft Red und Antwort stehen müssen. Der Grund: Sein Handeln in der Affäre um den zurückgetretenen Nationalbankpräsidenten Philipp Hildebrand.

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Leser-Kommentare:
12 Beiträge

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ermatingen (14. Januar 2012, 15:21)
Bravo Hermann Lei....

Sie haben es richtig gemacht...in Behörden und vorallem Bundesbehörden "herrscht doch ein derartiger Filz". Dieser Herr Hildebrand verdient fast 1 Millon Franken im Jahr !!?? Dafür setzt er unser "Schweizer Gold aufs Spiel" - stärkt noch den EURO? diese Verlustwährung! Spekuliert selber an der Börse! Versteuert selber nur 10 % seines Vermögens! Wer ist hier der Spitzbueb??? Bravo Herr Lei, das Sie mitgeholfen haben, so etwas aufzudecken. Die SVP Thurgau wäre nicht im Stande gewesen, dies zu tun! Danke auch an die SVP Zürich.

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zombie1969 (14. Januar 2012, 14:46)
Aber aber...

Staatsanwaltschaft, niemand zwingt euch, eure Unbedarftheit und Parteinahme zur Schau zu stellen! Ist schon amüsant, welche Koryphäen die Hildebrand-Fans hier an die Front schicken...
Da muss man fast den Notarzt rufen! Dabei dachte man schon die Hildebrand-Grippewelle sei überstanden.

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ith.eduard (14. Januar 2012, 11:54)
Differenzierter Werten!

Es sind die SVP-Exponenten Blocher und seine Mitläufer (u.A. Hermann Lei), welche nur aus persönlichen Interesse diese öffentliche Sauerei angezettelt haben, nicht die Partei in der es sehr wohl auch fähige Personen gibt! Nur getrauen diese sich noch nicht, laut gegen diese Machenschaften der SVP-Elite anzutreten.

Gegen jeglichen Grundsatz der Verhältnismässigkeit wurde mit Hilfe der Medien, der beste Mann der Nationalbank, in sehr turbulenten Zeiten abgeschossen. Wie blöde muss man sein, um der eigenen Feuerwehr den Schlauch zu kappen, wenn das Haus brennt? Hildebrandt hat die NB hervorragend geführt, den Franken zum Euro stabilisiert und mit seinem Team noch einen Gewinn erwirtschaftet. Und der Dank ist ein Tritt in den Hintern. Intrigen, Hass und Dilettantismus ist das grösste Gift für weitsichtiges Denken und Handeln.
Anbei: Und wenn die Regierung Millionen verschleudert (Konto 318), bekommt sie auch einen Tritt in den Hintern?

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deich (14. Januar 2012, 08:58)
Reflektieren

"Schlüsselfigur Lei" steht zurecht unter Verdacht, das Bankgeheimnis (ev. auch das Anwaltsgeheimnis) verletzt zu haben, da er das ihm von seinem Schulfreund zugetragenen Material parteiintern und pressewirksam verbreitete. Er gehört bekanntlich einer politischen Spezies an, die das Bankgeheimnis sogar als Bundesgesetz für alle Zeiten fixiert sehen möchte. Das sind Widersprüche, die sich nicht auflösen lassen, sondern einem Machtanspruch entspringen, selbst bestimmen zu können, was konform und was nicht konform zu gelten hat. Dieses Ansinnen ist definitiv eine Nummer zu gross. Der sinkende Stern SVP betreibt hier ein Spiel, das der Partei noch weiter schaden kann. Die Idee, mit Denunziation wieder in positivere Schlagzeilen zu kommen, schlägt fehl und animiert, wie man lesen kann, nur noch diejenigen, die schon immer mit unreflektiertem Scharverhalten den Grosssprechern der Partei zu Füssen lagen.

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Hansheiri (13. Januar 2012, 18:21)
(L)ei..ei..ei. .."I seich i d Hose! "

Selbst (nur) die Eröffnung einer Untersuchung gegen Lei wird ihm wohl eine Lehre sein, in Zukunft nicht gestohlene Daten weiterzugeben, und wenn schon, an die Staatsanwaltschaft und nicht an den SVP-Übervater, der zu Wahrheit ein eher schwer zu verstehendes Verhältnis hat.

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Beobachter2011 (13. Januar 2012, 16:36)
Wer ist nun der "Angeklagte" ?

Zukünftig muss sich jede Frau /jeder Mann genau überlegen ob sie/er bei Feststellung einer Verfehlung überhaupt etwas sagen darf. Der Spiess wird sofort umgedreht und der Kläger wird zum Angeklagten. Die Reaktionen zeigen, dass Medien und linken Exponenten der Rechtstaat nicht so sehr am Herzen liegt, schade, zurücktreten musste nämlich nur Einer und das war richtig so! Wenn man(n) den Hals nicht vollkriegt, müssen die Konsequenzen dieser Gier getragen werden Bankgeheimnissverletzung hin oder her !

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Pluto (13. Januar 2012, 23:25)
Die Relationen sehen und Transparenz

@ Beobachter2011: Wenn Philipp Hildebrand wirklich Zeit gehabt hätte, aufgrund Insiderwissens zu spekulieren, dann hätte er das als profunder Kenner des Finanzwesens sicher ganz anders gemacht, als es die Weltwoche (Nr. 1 vom 5. Januar 2012) darstellt, beispielsweise mit Derivaten oder anderen Finanzinstrumenten. Glaubwürdig sind für mich die Aussagen von Frau Kashya Hildebrand, einer ehemaligen Devisenhändlerin. Apropos Transparenz: Nehmen Sie sich einmal die Zeit, um der Frage nachzugehen, wie Herrn Dr. iur. Christoph Blocher zu seinem Milliardenvermögen gekommen ist. Und glauben Sie, dass Nationalrat Blocher (ehemaliger Justizminister der Schweiz) seine Abwahl als Bundesrat am 12. Dezember 2007 als Mensch heute wirklich definitiv verarbeitet hat?

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Xam (13. Januar 2012, 16:09)
es ist genau...........

.....umgekehrt!! Ich will wissen welche Personen nicht mehr gewält werden dürfen!

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CASSIO (13. Januar 2012, 15:46)
Welche Parlamentarier

"Einige Parlamentarier verliessen gar demonstrativ den Saal, als Lei sich zu einem Geschäft äussern wollte." ist im ersten Absatz zu lesen. Gerne wüsste ich deren Namen, denn das sind wohl die einzig wählbaren Kandidaten für die nächsten Kantonsratswahlen.

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Beobachter2011 (13. Januar 2012, 16:40)
Staatsmännisches Verhalten zum II.

Diese Spitzbuben, die den Saal verliessen, sind nicht besser. Schliesslich sind sie vom Volk gewählt und haben eine Aufgabe zu erfüllen. Das Handeln ist nicht nur Kindergarten sondern eine absolute Schweinerei ! komisch, dass sich da die Presse daran nicht stört...

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eingerückt
CASSIO (13. Januar 2012, 20:11)
Seltsames Verständnis Schweizerischer Werte

Das Bankgeheimnis gehört zu einem wichtigen persönlichen Recht für uns Schweizer. Jeder Angriff auf dieses Bankgeheimnis ist auch ein Angriff auf die Schweiz und somit auf uns alle. Wer solche Gesetzesbrecher noch unterstützt, sei es mit Worten oder Taten, der gehört ebenfalls zum Kreis der Antipatrioten und Landesverräter.

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okifinoki (13. Januar 2012, 15:08)
wäre wahrlich.................

........fein, auch politiker-spitzbuben-delinquenten bekämen endlich mal ihr futter weg, exakt gleich wie otto normalverbraucher -

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