Gewerbeverband will Unternehmer nach Bern wählen

WEINFELDEN. Der Thurgauer Gewerbeverband empfiehlt die bisherigen Ständeratsmitglieder Brigitte Häberli (CVP) und Roland Eberle (SVP) zur Wiederwahl am 18. Oktober, ebenso Nationalrätin Verena Herzog und ihre beiden Amtskollegen Markus Hausammann und Hansjörg Walter (alle SVP).
02. Mai 2015, 02:50

WEINFELDEN. Der Thurgauer Gewerbeverband empfiehlt die bisherigen Ständeratsmitglieder Brigitte Häberli (CVP) und Roland Eberle (SVP) zur Wiederwahl am 18. Oktober, ebenso Nationalrätin Verena Herzog und ihre beiden Amtskollegen Markus Hausammann und Hansjörg Walter (alle SVP). Wie Brigitte Kaufmann, Bereichsleiterin Politik mitteilte, haben die Vorsitzenden der angeschlossenen Berufsverbände und Gewerbevereine an der Präsidentenkonferenz des Thurgauer Gewerbeverbandes vom 23. April diese Wahlempfehlungen beschlossen – nebst den seit längerem nominierten Spitzenkandidaten Diana Gutjahr und Hansjörg Brunner.

Die Präsidentenkonferenz, hat entschieden, sich bei den neuen Kandidaten ausschliesslich auf Gewerbe-Unternehmer zu konzentrieren. Nur Unternehmer könnten die Frage praxisnah beantworten, wie sich Regulierung auf den Wirtschaftsmotor auswirkt. Zur Wahl empfohlen werden daher Ruedi Heim (CVP), Daniel Wittwer, Peter Schenk, Urs Zurbuchen, Hugo Foster und Markus Lüchinger (alle EDU) sowie Hermann Hess und Christian Neuweiler von der FDP.

Gegen Billag-Zwangssteuer

Deutlich fielen die Empfehlungen zu den eidgenössischen Abstimmungen vom 14. Juni aus. Präsident Hansjörg Brunner stellte die Revision des Fernseh- und Radiogesetzes vor. Kein einziger der Anwesenden konnte sich für die «gegen oben offene Zwangssteuer» der Billag erwärmen. Keine Überraschung war auch die Abfuhr, welche die Gewerbepräsidenten nach den Ausführungen von SP-Kantonsrätin Aliye Gül (Pro) und EDU-Kantonsrat Daniel Wittwer (Contra) der Erbschaftssteuer erteilten. Bei einer einziger Stimmenthaltung resultierte ein wuchtiges Nein. (red.)


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