Elektro-Präsident empfiehlt FDP-Brunner

01. April 2015, 02:36

SCHLATT. Der Präsident der Thurgauer Elektroinstallationsfirmen, Markus Füger, leistet Wahlhilfe für den Präsidenten des Thurgauer Gewerbeverbands. «Hansjörg Brunner wäre für uns der richtige Mann in Bern. Ich kann ihn mit Überzeugung zur Wahl empfehlen», sagte Füger zu den 50 Teilnehmern der 91. Generalversammlung des VThEI am 26. März im Klostergut Paradies in Schlatt.

Eine aktuelle Umfrage ergab, dass 71 Prozent der Firmen in der Elektrobranche ihre Auftragslage immer noch als gut bis sehr gut bezeichnen. Bei 29 Prozent sind die Auftragsbücher nur ungenügend gefüllt. Füger kritisierte dazu die Politik. Es fehle das Vertrauen und die Sicherheit. Die unsinnigen Initiativen verunsicherten die Unternehmen und hemmten Investoren. Als Raubzug auf die KMU bezeichnete Füger die beiden eidgenössischen Vorlagen, die Erbschaftssteuer- wie auch die Billag-Initiative, die am 14. Juni zur Abstimmung kommen.

Häufige Lehrabbrüche

Die Thurgauer Wirtschaft blicke vorsichtig in die Zukunft, die Dynamik auf dem Bau habe nachgelassen, sagte Füger. Das enorme Wachstum der vergangenen zehn Jahre sei vor allem im quantitativen Bereich anzusiedeln. Es stehe jetzt eine Korrektur an, die allen gute Chancen biete. Der Verbandspräsident ist davon überzeugt, dass die Elektrobranche in der Lage ist, auch auf einem tieferen Umsatzniveau gute Erträge zu erwirtschaften. Sorgen bereiten Füger die überdurchschnittlich häufigen Korrekturen der Lehrverhältnisse von der vier- in die dreijährige Lehre und die Lehrabbrüche. Diese führten zu Schwierigkeiten bei der Kursplanung und zu höheren Kosten. (mes)


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