Hüttenzeitalter bald ade

ARBON ⋅ Das Werkgebäude für die Friedhofwartung steht im Rohbau. Am 14. April ist Einweihung. Die baufälligen Provisorien werden dann ausgedient haben - und mit dem Altbau abgebrochen.
13. Januar 2018, 05:19
Max Eichenberger

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch

«Die Bauarbeiten kommen plangemäss voran», sagt der zuständige Stadtrat Konrad Brühwiler. Auch habe man die Kosten gut im Griff. Der Kredit von 670'000 Franken werde eingehalten – trotz Supplements. So wird auf dem Dach der Holzkonstruktion mit Plattenverkleidung eine Fotovoltaikanlage installiert. Damit könne der Strombedarf weitgehend gedeckt werden. Die Reserven reichen zudem aus, um die Verbreiterung des Durchgangs in der Friedhofmauer und den Einbau eines neuen Holztores zu finanzieren. Brühwiler zufolge ist die Breite zu knapp für das Friedhoffahrzeug mit Ladebrücke. Der gegossene Boden muss jetzt noch fertig austrocknen, bevor mit dem Innenausbau begonnen und der Plattenboden gelegt werden kann. Die Wände bleiben in Naturholz belassen. Das Gebäude ist angeschlossen an den Wärmeverbund von Arbon Energie. Im Gegensatz zu den Büro-, Besprechungs-, Aufenthalts- und Sanitärräumen bleiben der gut isolierte Werkstatt- und Lagerbereich sowie der Autoeinstellplatz unbeheizt. Brühwiler zufolge steht der Termin der Inbetriebnahme Mitte April bereits fest: «Am Samstag, 14. April, gibt es ein Einweihungsfest, verbunden mit einem Tag der offenen Türe von 11 bis 16 Uhr.» Die Umgebungsgestaltung dürfte dann allerdings noch nicht abgeschlossen sein.
 

Parzelle an der Rebenstrasse wird frei

Mit dem Bezug des Werkstattneubaus können dann die baufälligen Provisorien im Hinterhof des alten Friedhofgärtnerhauses aufgehoben werden. Dort befindet sich unter anderem noch das Sarglager. Die Hütten sind dem Abbruch geweiht – wie das schon seit Jahren unbewohnte Haus. Der zwischenzeitlich erstellte Parkplatz direkt an der Rebenstrasse bleibt bestehen. «Für Friedhof- und Besucher von Abdankungsfeiern ist der Bedarf ausgewiesen», bekräftigt Brühwiler. Noch offen ist, was mit der freiwerdenden restlichen Parzelle passiert. Brühwiler: «Darüber wird der Stadtrat beraten.» Im Vordergrund dürfte, was schon angeklungen ist, ein Verkauf stehen.


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