Kulturen begegnen sich

ARBON. Menschen aus 13 Nationen hielten am Kulturenfest Spezialitäten bereit und zeigten traditionelle Tänze aus ihrer Heimat.
16. Juni 2014, 07:22
HEDY ZÜGER

Das Kulturenfest vom Wochenende war ein Spiegel der vielen Kulturkreise, die in Arbon anzutreffen sind. Insgesamt aus 13 Nationen beteiligten sich die Menschen, von Portugal bis Bolivien, von Guinea bis zur Türkei. Die vier in Arbon besonders gut vertretenen Länder Italien, Spanien, Kosovo und Albanien fehlten allerdings bei den folkloristischen Festlichkeiten.

Traditionelle Kleidung

Die Fröhlichkeit und Ausstrahlung der Zuwanderer zeigte sich bei den Kostümen sowie den Tänzen, die sie im Jakob-Züllig-Park zeigten. Wurde die Musik bei den türkischen Aufführungen etwas mehr betont, so gefielen die ausdrucksvollen Darstellungen aus Indonesien mit ihrer Aussage und den sanften Melodien.

Jede Nation präsentierte ihre Spezialitäten und stiess bei vielgereisten Schweizern auf grosse Nachfrage. Nach einer «Brodworscht» langte für diesmal nicht jede Besucherhand, eher nach einem bekömmlichen fernöstlichen Reis- oder Nudelgericht und der Frühlingsrolle.

«Z'Arbon dihai»

Viele Sprachen – eine friedliche Stimmung. Unter diesem Titel wandte sich Christine Schuhwerk, Präsidentin des Stadtparlaments, an die Menschen aus aller Herren Länder. Das Kulturentreffen sei in Arbon beinahe unentbehrlich, sagte sie. Stadtammann Andreas Balg nahm sich ebenfalls Zeit für den internationalen Treffpunkt und sagte: «In der Welt zu Hause – und z'Arbon dihai.» Nada Strasser stellte das internationale OK vor, dem das fünfte Kulturenfest zu verdanken ist.


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