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Tagblatt Online, 20. Februar 2012 01:04:00

Schulhaus Steig gerüstet für die Zukunft

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Mathestunde für die 1a und Besucher im sanierten Schulzimmer. (Bild: Corina Tobler)

RORSCHACHERBERG. Das Rorschacherberger Sekundarschulhaus ist fertig saniert. Die teils vergrösserten Schulzimmer mit neuer Einrichtung und das Farbkonzept kosten 2,625 Millionen Franken und stossen bei Schülern, Lehrerschaft und Eltern auf Anerkennung.

CORINA TOBLER

Die Arbeiten am Schulhaus, dessen Inneres völlig neu gestaltet wurde, sind zwar schon seit dem Ende der Herbstferien abgeschlossen. Die offizielle Einweihung fand aber erst am vergangenen Samstag zum Ende der alljährlichen Besuchstage statt.

Finanzielle Punktlandung

Seit Donnerstag konnten sich Eltern und Ehemalige einen Eindruck vom sanierten Schulhaus verschaffen. Das Ergebnis brachte Schulleiter Urs Oberholzer an der Einweihungsfeier auf den Punkt. «Die Worte <Hier sieht es ja immer noch so aus wie früher> gelten nicht mehr.» Die Reaktionen auf die Neuerungen fielen rundum positiv aus – auch von offizieller Seite. «Die Sanierung verlief praktisch ohne Zwischenfälle und beim Budget gelang eine Punktlandung», freute sich Gemeindepräsident Beat Hirs, selbst Vater zweier Steig-Schülerinnen. Als solcher betonte er, nicht nur die neue Einrichtung sei top, sondern auch die Qualität des Unterrichts.

Diesem Lob schloss sich Schulpräsident Andreas Roth an. Er richtete auch einen Dank an die Steuerzahler. «Dank ihnen konnten wir hier in die Zukunft investieren.» Roth warf aber auch einen Blick in die Vergangenheit des Schulhauses und seine erste grosse Erweiterung in den frühen Achtzigerjahren. Auch diese wurde bereits durch das Architekturbüro Alex Buob getätigt. «Der Auftrag war eine Chance, uns neu zu beweisen», sagte Architekt Stefan Räbsamen. Er freute sich über das Lob für die hellen Räume und die lebendigen Farbtupfer in den Gängen.

Erfolg dank Teamarbeit

Eine grosse Herausforderung sei die knapp bemessene Bauzeit gewesen. Diese beschränkte sich auf acht Wochen in den Sommer- und Herbstferien, um den Schulbetrieb nicht zu beeinträchtigen. Der Erfolg stellte sich laut Urs Oberholzer nicht zuletzt dank guter Teamarbeit ein. Beim Zügeln wie auch bei der Einweihungsfeier, die die Schüler musikalisch umrahmten, packten alle mit an. «Die Arbeit hat sich gelohnt; es sind wunderschöne, moderne Schulzimmer entstanden. Ich bin absolut zufrieden», bilanzierte Oberholzer.





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