Perfekter, Ewiger und Joker

RINGEN ⋅ 22 Ringer kämpften während der Saison für Schweizer Meister RS Kriessern: Marc Dietsche gewann jeden Kampf, Ramon Betschart stand immer auf der Matte und Steven Graf war im Final das Zünglein an der Waage.
22. Dezember 2017, 05:18
Yves Solenthaler

Yves Solenthaler

15 Kämpfe hat die Ringerstaf­- fel Kriessern in der Premium-League-Saison 2017 bestritten. Zwölf Siegen stehen ein Unentschieden und zwei Niederlagen gegenüber.

In den Playoffs (Halbfinal und Final) gewannen die Ringer von Cheftrainer Hugo Dietsche vier von fünf Kämpfen.

Während der ganzen Saison schickte Hugo Dietsche 22 Ringer auf die Matte, elf von ihnen standen in den drei Finalkämpfen gegen den RC Willisau im Einsatz. Hier sind die statistischen Daten aller Kriessner Ringer in der vergangenen Mannschaftsmeisterschaft.

Die elf Finalkämpfer

Ramon Betschart: 15 Kämpfe; 12 Siege/3 Niederlagen (36:15 Mannschaftspunkte).

Der 19-jährige Grecoringer hegt internationale Ambitionen. Er ist in der Kriessner Meistermannschaft bereits ein ziemlich sicherer Siegringer. Hat 2017 jeden Kampf bestritten.

Marc Dietsche: 14; 14/0 (50:6).

Die perfekte Saison des 21-jährigen Internationalen. Achtmal siegte der Freistilringer 4:0, fast nie liess er Punkte liegen. Und im letzten, alles entscheidenden Match der Saison erwies er sich als nervenstark. wurde zum besten Ringer der Premium-League-Saison gekürt.

Tobias Betschart: 14; 5/9 (22:29).

Der Freistilringer stand fast immer auf der Matte. Während der regulären Saison ist seine Bilanz leicht positiv (5/4). In den letzten zwei Finalkämpfen konnte er keine Akzente mehr setzen.

Gabor Molnar: 12; 10/2 (26:16).

Die tragische Figur des zweiten Finalkampfs musste nur zweimal als Verlierer von der Matte, kassierte beide Male aber ein 0:4. Sonst war der Grecoringer ein sicherer Wert, erreichte aber nie die Maximalpunktzahl.

Damian Dietsche: 12; 8/4 (30:13).

Der Grecoringer kassierte im letzten Kampf der Saison seinen einzigen Nuller. Sonst steuerte der Internationale immer Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Viermal gelang ihm ein 4:0.

Philipp Hutter: 12; 6/6 (23:21).

Der Freistilringer gewann die ersten sechs Kämpfe der Saison, verlor aber die restlichen sechs. Im Final konnte der frühere Internationale zweimal punkten.

David Hungerbühler: 11; 6/5 (24:20).

Der Grecoringer kam nur im ersten Finalkampf zum Einsatz. Bei der Meisterfeier übernahm er die Aufgabe des Trommlers. Er punktete in jedem Kampf, die Fans lieben die Kämpfe des Offensivringers.

Dominik Laritz: 8; 8/0 (26:5).

Die Nachwuchshoffnung des RC Oberriet-Grabs war im Final ein wichtiges Puzzleteil des Kriessner Erfolgs. Siebenmal stand er im Einsatz, in den Playoffs landete Laritz zwei Schultersiege.

Urs Wild: 7; 7/0 (24:2).

Der Routinier kam nur in den Playoffs regelmässig zum Einsatz. Siegte sowohl im Greco als auch im Freistil mit maximaler Verlässlichkeit.

Sergej Sirenko: 5; 3/2 (10:6).

Der Ukrainer kam in jedem Finalkampf im Greco zum Einsatz. Seine Kämpfe gegen An­dreas Vetsch (zweimal) und Jonas Bossert waren stets eng.

Steven Graf: 3; 2/1 (7:4)

Nach zwei (erfolglosen) Olympia-Kampagnen benötigte der Altstätter Freistilringer eine längere Pause. Auf die Finalkämpfe kehrte der Freistilringer ins Team zurück – und legte beim 3:1-Sieg gegen Alex Knecht die Basis zum Kriessner Meistertitel.

Statistiken der übrigen Ringer

Manuel Wittenwiler: 8; 1/7 (5:24).

Fabian Obrist: 7; 0/7 (4:23).

Christoph Wittenwiler: 7; 1/6 (8:23).

Fabio Dietsche: 4; 2/2 (10:5).

Jürg Hutter: 2; 1/1 (5:2).

Christian Wolf: 2; 0/2 (2:6).

David Loher: 2; 0/2 (0:8).

Jan Langenegger: 1; 1/0 (4:0).

Guillermo Figueroa: 1; 1/0 (3:1).

Gagik Ghazaryan: 1; 1/0 (2:1).

Andreas Bleiker: 1; 0/1 (0:4).


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