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Thurgauer Zeitung
13. November 2013, 02:33 Uhr

Mehr Sterbehilfe-Fälle in Heimen

Pflegeinstitutionen für das Alter suchen nach Lösungen: Im Kanton St. Gallen steigt die Zahl der Sterbehilfe-Fälle stark an. Doch was ist bei der Sterbehilfe erlaubt und was nicht?

MARKUS LÖLIGER

ST. GALLEN. Die Palette reicht vom strikten Nein zur Sterbehilfe bis zur Zulassung anerkannter Organisationen. Die Institutionen der Alterspflege geraten mit der Frage nach Sterbehilfe in ein Dilemma, weil sie ihre Aufgabe in erster Linie als Lebenshilfe verstehen und Lebensqualität bis zuletzt ermöglichen wollen. Die Fachkommission für Altersfragen des Kantons St. Gallen hat Empfehlungen ausgearbeitet. Im Mittelpunkt steht der Rat, «die Institutionen sollten sich aufgrund der Komplexität des Themas frühzeitig mit Fragen der Sterbehilfe auseinandersetzen», entsprechende Regelungen erlassen und diese Mitarbeitenden und Bewohnern kommunizieren. Das lässt den Institutionen viel Raum für eigene Lösungen.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 13. November.



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diethelm (12. November 2013, 16:59)
Und wie verhindert man,

dass immer mehr Druck auf scheinbar "unnütze" alte Leute entsteht, mit Sterbehilfe vorzeitig aus dem Leben zu scheiden und so Kosten zu sparen? Es ist ein Irrtum zu glauben, ein Leben habe keine Würfe mehr, wenn jemand Pflege braucht oder gar hilflos ist.

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