Im schaurigen Hexenkostüm die Piste hinunter

HEXENABFAHRT ⋅ Am Samstagmorgen wimmelte es auf den Pisten der Belalp nur so von Hexen und Hexern: Mitsamt Hexenbesen und schrillem Geschrei sausten sie an der internationalen Hexenabfahrt im Oberwallis die Pisten hinunter.
13. Januar 2018, 18:58

Dank guten Schneeverhältnissen konnten die Teilnehmenden am Samstagmorgen zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder auf der Originalstrecke fahren, wie die Veranstalter am Samstagabend mitteilten. Diese führt vom Hohstock nach Blatten, ist zwölf Kilometer lang und überwindet 1800 Höhenmeter.
 

Am Samstagmorgen wimmelte es auf den Pisten der Belalp nur so von Hexen und Hexern: Mitsamt Hexenbesen und schrillem Geschrei sausten sie an der internationalen Hexenabfahrt im Oberwallis die Pisten hinunter. Dank guten Schneeverhältnissen konnten die Teilnehmenden am Samstagmorgen zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder auf der Originalstrecke fahren, wie die Veranstalter am Samstagabend mitteilten. Diese führt vom Hohstock nach Blatten, ist zwölf Kilometer lang und überwindet 1800 Höhenmeter. 1120 Personen starteten auf 3100 Metern über Meer. 521 waren als Rennfahrer unterwegs, 599 als Hexen und Hexer. (Dominic Steinmann)

1120 Personen starteten auf 3100 Metern über Meer. 521 waren als Rennfahrer unterwegs, 599 als Hexen und Hexer. Der schnellste Fahrer war Christoph Escher. Der 31-Jährige brauchte zehn Minuten für die Abfahrt. Bei den Frauen gewann Nadin Mächler mit zehn Minuten und 49 Sekunden. Eine Jury prämierte die "Bar-Rock-Hexen" als schönste Hexengruppe, gefolgt von der "Adams Family" und den "Alpji Bruje".

Die Hexenabfahrt wurde dieses Jahr zum 36. Mal durchgeführt. Sie ist jeweils der Höhepunkt der Hexenwoche, während der jeweils verschiedene Skirennen, Konzerte oder ein Kindernachmittag stattfinden. Gemäss dem Organisationskomitee waren rund 300 Personen im Einsatz.

Dieses Jahr waren Rennfahrerinnen und Rennfahrer aus 13 Nationen dabei. Sogar Teilnehmer aus Australien gingen an den Start. (sda)


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