Stadtammann Carlo Parolari hat die Frauenfelder Finanzen im Griff.
Acht Kriterien
Der Thurgauer Kantonshauptort erhielt die Gesamtnote von 5,58, gefolgt von Biel und Schaffhausen mit je 5,54. Bewertet wurden acht Kriterien. Frauenfeld erreichte bei vier davon die Bestnote 6: hoher Selbstfinanzierungsgrad, wenige neue Schulden, geringer Steueranteil für Schuldzinsen, Beherrschung der laufenden Ausgaben. Gute Noten gab es auch bei den Kriterien Deckung des laufenden Aufwands und angemessene Investitionsanstrengung. Eine Note 4,7 gab es für die durchschnittliche Schuldzinsbelastung. Ein Ungenügend, nämlich eine Note 3,1 gab es für die Genauigkeit der Steuerprognose.
Thurgau auf Rang 20
Für die 26 Kantone gab es eine separate Rangliste. Da lagen Nidwalden und Luzern vorn, was wohl der Grund war, weshalb die Resultate in Luzern präsentiert wurden. Der Thurgau landete mit einer Gesamtnote von 4,56 auf Platz 20. Er hatte schlechte Noten bei der Beherrschung der laufenden Ausgaben und der Steuerprognose.
(ThurgauerZeitung)