Rom putzt sich für Olympia-Kandidatur heraus
Rom soll glänzen: Petersdom in der Ewigen Stadt.
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Der Bürgermeister der italienischen Hauptstadt hat jetzt ein Konzept vorgestellt, das die Rom umweltfreundlicher machen soll. Ausserdem soll der Vorstoss Roms Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2020 weiteren Auftrieb geben. Rom will demnach in den nächsten 20 Jahren rund 500 Millionen Euro für die Schaffung klimafreundlicher Industrien ausgeben. Nach Angaben der Stadtväter sollen so Tausende neuer Arbeitsplätze entstehen.
«Das ist nicht nur ein Energieplan», sagte Bürgermeister Gianni Alemanno am Montag vor Journalisten. Vielmehr sei es ein ganzheitliches Konzept zur Entwicklung der Stadt. So soll der chronisch mit Autos verstopfte historische Stadtkern Roms grüner und an die Bedürfnisse von Fussgängern angepasst werden. Zudem soll in Roms Industriegebiete und in die umliegende Landwirtschaft investiert werden, um den Kohlenstoff-Ausstoss zu verringern.
Neben Rom sind auch andere italienische Städte wie Venedig, Palermo und Bari an einer Ausrichtung der Olympischen Spiele interessiert. Die italienische Hauptstadt war zuletzt 1960 Austragungsort der Sommerspiele. Das Internationale Olympische (IOC) wird den Gastgeber der Spiele im Jahr 2013 küren. (cpm/ddp)
Erstellt: 01.06.2010, 12:05 Uhr








