Internet als Waffe gegen Kuba, Iran und Co.

Die USA wollen autoritäre Regime mit Hilfe des Internets zu mehr Meinungsfreiheit zwingen. Exportschranken für amerikanische Software- und Internetfirmen sind gefallen.

Mehr Freiheit dank Internet: Internet-Café in Teheran.

Mehr Freiheit dank Internet: Internet-Café in Teheran.
Bild: Keystone

Das Finanzministerium in Washington hat US-Firmen den Export von Software und die Freischaltung von Web-Diensten wie Instant Messaging, Chats, E-Mail und Sozialen Netzwerken im Iran, Kuba und im Sudan erlaubt. So soll der freie Austausch von Informationen in diesen Ländern gefördert werden. Der Schritt mache es den Menschen in diesen Ländern «leichter, das Internet zu benutzen, um miteinander und mit der Welt zu kommunizieren», sagte US-Finanzstaatssekretär Neal Wolin am Montag.

Nach einem Bericht der «New York Times» haben US-Software- und Internetfirmen wie Microsoft oder Yahoo diese Dienste in solchen Ländern bislang nicht angeboten, weil sie fürchteten, dadurch Sanktionsbestimmungen der US-Regierung zu verletzen.

Allerdings habe es unter anderem aus dem Kongress wachsenden politischen Druck zur Aufhebung der Beschränkungen gegeben, nachdem Internet-Dienste wie Facebook und Twitter bei den Protesten nach den Wahlen im Iran zentrale Kommunikationsmittel der Opposition geworden waren. (vin/sda)

Erstellt: 08.03.2010, 20:13 Uhr

Das Loveparade-Drama

Meistgelesen in der Rubrik Ausland

Roger Schaeli bloggt aus der Wand

24 Stunden in Bildern

Weltwirtschaft für Dummies


Atelier Pfister

Bald in den Pfister-Filialen zu sehen: Die neue Design-Kollektion von Pfister!

Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobsuche

Kaum wird irgendwo ein Job frei, ist er auf jobwinner.ch.

Nachhaltig abnehmen

Der BodyCoach hilft Ihnen, gesund und nachhaltig abzunehmen. [Alt-Text]



© Tamedia AG 2010 Alle Rechte vorbehalten